Wenn düstere Musik Euphorie hervorruft

Gedimmtes Licht, ausgelassene Stimmung und Heavy Sounds – die australische Metal-Band Thy Art is Murder trat am 17. Oktober 2017 im Wiener „Flex“ zum ersten Mal als Headliner auf und fügte sich mühelos in die Reihe der hochkarätigen Live-Acts des Musikclubs ein. Mit drei Vorbands im Gepäck erwartete die Fans ein Abend, der drei Stunden „Metal pur“ versprach.

Von Fabio Ehlers

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10. Jubiläum: This Human World – Menschenrechte im Kino

Kunst, Unterhaltung, Diskurs und Information – all das wartet auf Besucher des „This Human World“-Filmfestivals. Das zweitgrößte Filmfestival Wiens hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bewusstsein für Menschenrechte zu schaffen und feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. National produzierte Filme sowie Werke aus aller Welt werden eingereicht. Von klassischer Kinounterhaltung weicht das Festival mit seiner Thematik und einem facettenreichen Rahmenprogramm stark ab. 10. Jubiläum: This Human World – Menschenrechte im Kino weiterlesen

Der Problembahnhof Wien Praterstern

„Kriminalitätshotspot“, „Drogenhölle“, „Brennpunkt“ – alles Bezeichnungen mit denen der Bahnhof „Wien Praterstern“, wie er eigentlich heißt, in den letzten Jahren zu kämpfen hatte. Aber wie gefährlich ist es wirklich am Praterstern? Kann man sich hier als Frau nachts allein herumtreiben und welche Maßnahmen sollen in der Zukunft getroffen werden, um den Bahnhof sicherer zu machen? Der Problembahnhof Wien Praterstern weiterlesen

„Tauben vergiften im Park“

Wenn es warm genug ist, um die ersten Vöglein im Park mit giftigen Krümeln zu füttern, dann ist auch in Wien der Frühling angekommen. Frühlingsgefühle gepaart mit dem allgemeinen Bedürfnis, die Stadt abzusperren, um unter sich zu bleiben – das ist der schwarze Humor des österreichisch-jüdischen Liedermachers Georg Kreisler. Im skurrilen Puppentheater „Wien ohne Wiener“ bringt Regisseur Nikolaus Habjan Stücke des Künstlers auf moderne Weise ins Volkstheater.

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„Ich habe meine Werke versteckt“ – Herbert Albrechts ‚Stein und Bronze‘ im KHM Wien

Herbert Albrecht ist der wohl bekannteste Bildhauer Österreichs. Der 90-jährige Vorarlberger war ein Schüler Wotrubas und hat sich vor allem mit seinen abstrakten Darstellungen des menschlichen Körpers einen Namen gemacht. Nun werden im Kunsthistorischen Museum Wiens seine Arbeiten jenen aus der römischen und griechischen Antike gegenübergestellt.Umso irrwitziger scheint die Tatsache, dass seine einzigartige Karriere auf einem riesigen Zufall basiert.

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Verzerrung der Natur: Idylle oder Tatort?

Die Natur hat mit unserer Geschichte auf den ersten Blick vielleicht nicht allzu viel gemeinsam. Das Wiener „mumok“ beweist dem Publikum mit der Ausstellung „Naturgeschichten. Spuren des Politischen“ jedoch das genaue Gegenteil: Mit verschiedensten Kunstwerken aus aller Welt, wird gezeigt, wie Natur auch Geschichte ist. Verzerrung der Natur: Idylle oder Tatort? weiterlesen

Allerseelen am Friedhof der Namenlosen

Ein Blumenkranz wird auf ein Grab gelegt, das Messingkreuz ist mit „Namenlos“ beschriftet. Inmitten des Industriegebiets am Albernen Hafen herrscht reger Besuch, das Stück Grün hinter dem Donaudamm birgt für viele Menschen am Feiertag etwas Tröstliches. Auch, wenn das hier die letzte Ruhestätte unbekannter Selbstmörder und Wasserleichen aus vergangen Zeiten ist. Allerseelen am Friedhof der Namenlosen weiterlesen